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Über Die Eigenverantwortung Und Das Glück

Über die Eigenverantwortung und das Glück

 

Mit Eigenverantwortung zu deinem persönlichen Glück

Ich möchte Dich an einem Moment teilhaben lassen, wie ein kurzer Geistesblitz.

Achtung! Der Text ist persönlich und, wenn du verstehst, was ich meine, musst du ab jetzt Verantwortung für dich und deine Entscheidungen übernehmen. ?

 

Stell dir einen Moment vor, in dem du Revue passieren lässt, feststellst, dass viel geklappt hat in deinem Leben
… und vieles auch nicht, aber aus den richtigen Gründen.

Stell dir diesen Moment vor, in dem
… du feststellst, dass die Dinge geklappt haben, weil alles in dir einer Meinung war… es gab keine wirklichen Konflikte, du warst offen, jede Zelle, ein Ziel, auch wenn du unsicher warst…
… dann hat alles geklappt…

Das bedeutet also, ich muss doch nur alle Zellen auf mein wichtigstes Ziel ausrichten… oder nicht?
… ok, das heißt, ich muss mich entscheiden.
… entscheiden bedeutet Prioritäten setzen… puh…

Damit…
… ist dann manches noch im Plan und anderes muss zurückstehen.

Entscheiden bedeutet Konsequenzen zu tragen und zu ertragen, dass nicht alle Türen gleichzeitig offen sein können oder ich mir nicht alle offen halten kann.
Entscheiden bedeutet Widersprüche aufzulösen
… denn davon gibt es jede Menge.

 

Ich weiß nicht wann genau oder wie genau ich diese Gedanken hatte. Ich weiß auch nicht genau, warum ich sie hatte oder ob es einen Auslöser gab.
Aber ich weiß, dass mir Gedanken gekommen sind, die eigentlich logisch und selbstverständlich sind und doch fühlte es sich so an als ob die Gedanken sich von alleine in die richtige Reihenfolge brachten.

Seit 2015 hat sich mein Leben so stark verändert und ich mich direkt mit – Veränderungen im Außen verändern das Innen. Wobei es natürlich auch andersrum gewesen sein kann. Vielleicht habe ich mich zuerst im Innen verändert und meine Umgebung, mein Leben passte sich eben an.
Fakt ist, ich hatte ungefähr alle Wünsche, die man als End-Zwanzigerin so haben kann: Familie, Reisen, Selbstständigkeit, Geld, Erfolg, erfüllende Partnerschaft, ein spannendes Leben, Zeit für sich, eine schöne Wohnung oder gar ein Haus, …
Hmmm… auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so schlimm, ja, viel, aber manche Menschen schaffen das ja.
Doch die Ausprägungen meiner Wünsche und die Zeitpunkte konkurrierten.
Und wenn meine Wünsche in Konkurrenz stehen, kann sich keiner wirklich frei entfalten.
Vor allem, wenn an jedem Tag ein anderer Wunsch Priorität hat, kommt man nicht wirklich voran.

Rückblickend weiß ich auch, dass es manchmal so sein soll. Es soll sich gerade einfach nichts verändern. Ich habe ein Urvertrauen, dass alles zu mir kommt zur richtigen Zeit, wenn ich bereit dafür bin.
Und manchmal war es auch einfach Glück, wenn sich Wünsche nicht erfüllt haben. Heute denke ich, OMG, wenn das geklappt hätte, wäre ich jetzt… würde ich jetzt… und würde schreiend davon laufen. ?

Doch was ich beim Nachdenken feststellte ist, dass ich bei der Gründung der Outdoor Fitness Trainings (www.stark-aktiv.de) klar, einfach klar mit mir, war.

Es gab EINEN Weg zu gehen. Ich hatte einen unbändigen Willen und gab dafür 1000%. Aufgeben war ohnehin keine Option. Und so baute ich das kleine Unternehmen mit all meiner Energie auf. Ich vernachlässigte alles andere dafür – Partnerschaft, Familie, Schlaf, Hauptberuf, …

Ich hatte ja schon eine Lektion gelernt: Der Tag hat 24 Stunden, das sind meine 100% und die kann ich verteilen wie es mir gefällt. Wenn ich die meiste Zeit für Outdoor Fitness reservieren möchte, ist das ein möglicher Weg.
Diesen ging ich.
Balance hin oder her. Wo ein Wille, da ein Weg.

Manchmal frage ich mich, woher ich die Energie hatte.

 

Eineinhalb Jahre später, viele Trainings später, viele Streits mit meinem Partner später, viele Diskussionen mit meiner Familie später, viele durchgearbeitete Urlaubstage später wachte ich auf und auf einmal fiel mir auf wie unnötig all diese Konflikte waren.
Irgendwie unnötig. Ich sagte in Worten gegenüber meinem Partner, ich wolle mehr Zeit für ihn, sagte in Worten, dass ich meine Familie vermisse, beschwerte mich in Worten, dass ich so wenig Schlaf bekam, doch was TAT ich?
Sobald eine Stunde frei wurde, buchte ich sie wieder voll. Wenn Zeit gewesen wäre, mich mit den Menschen in meinem Leben zu beschäftigen, setze ich mich dennoch lieber vor den PC. Zur Schlafenszeit checkte ich wie selbstverständlich noch Social Media.
Was, wenn ich was verpasste?!
Was, wenn ich zu langsam bin?!
Was, wenn ich langsamer werde?!
Was, wenn ich irgendwann aufgeben müsste!?
Und was, wenn ich Zeit hätte? Ohne Plan?


Niemand anders gestaltet meinen Alltag, mein Leben so wie es ist, außer ich!
Nur ich bin verantwortlich dafür, dass nicht alle Wünsche gleichzeitig in Erfüllung gehen.


Ich verhalte mich A und tue B.
Wenn ich Zeit mit meiner Familie wünsche, muss ich dafür zurück treten im Training.
Wenn ich mich mit den Themen meines Partners beschäftigen möchte, muss ich mehr Geduld und Interesse mitbringen.
Wenn ich mehr schlafen möchte, muss ich früher Feierabend machen und in Kauf nehmen im Business etwas langsamer voranzukommen.
Wenn ich reisen möchte, muss ich ein Business aufbauen, bei dem ich auch unterwegs sein darf.
Wenn ich Zeit für mich haben möchte, muss ich wissen was ich in dieser Zeit mit mir anfangen möchte und mich daran halten.
Wenn ich ein Haus möchte, muss ich bereit sein, dafür Schulden zu machen.
Wenn ich reich werden möchte, muss ich dafür arbeiten und andere Wünsche dafür zurückstellen.

All das erscheint so banal und doch war es für mich einfach nicht banal.

Ich hatte das begriffen, es war komplett in jede Zelle durchgesickert und das bedeutet, dass ich die Verantwortung dafür tragen muss.
Die Verantwortung zu tragen heißt Entscheidungen treffen oder es zu lassen und sich nicht mehr über fehlende Ergebnisse zu beschweren.
Und es heißt Prioritäten zu setzen und sich daran zu halten.
Es bedeutet alles nach diesen Prioritäten auszurichten und die Konsequenzen zu tragen.
Wünsche, die logisch im Widerspruch zueinander stehen und sich nicht gleichzeitig erfüllen lassen können, müssen so gelöst werden, dass keine Konflikte mehr aufkommen.
Und dabei können eben manchmal nicht alle Türen geöffnet bleiben und alle Optionen immer offen gehalten werden.

HEUREKA!
Und gleichzeitig: OH NEIN!

Fragen, die ich mir stellte, waren dann:
– Welche Wünsche habe ich aktuell?
– Wo sehe ich Konflikte und Widersprüche?
– Welche 3 Wünsche sind meine wichtigsten?
– So rational wie möglich: Wie lassen sich diese 3 Wünsche erreichen?
– Bin ich bereit das zu tun?
– Was sind die Konsequenzen? Was bedeutet das im Alltag, für mein Leben, mein Umfeld?
– Was sind die größten Hürden und wie kann ich diese auflösen?

Diese Gedankenarbeit ist unerlässlich, um sich weiter zu entwickeln und zu reifen.

Und dann bleibt das TUN.
Ich habe einfach umgesetzt, was ich sofort tun konnte.


Nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich mir in manchen Punkten nach wie vor selbst im Weg stehe. Aber ich brauche dafür niemand anderen verantwortlich zu machen. Ich bin das – und wenn es mir nicht passt, muss ICH es ändern!


Mein schlechtes Gewissen und die Stimme, die nie an irgendwas Schuld ist in mir, hatten so nicht wirklich eine Chance. Jede Zelle in mir weiß, dass ich ändern kann, was mich stört und dann sag ich auch mal zu mir: Halt die Klappe!

Denn es kann auch mal laut in meinem Kopf werden, nämlich dann, wenn ich mich abends um 22 Uhr entscheiden muss, ob ich jetzt weiterarbeite, wenigstens noch 15 Minuten mit meinem Freund verbringe oder nicht doch besser ins Bett gehe. In diesen Situationen zeigt sich, für was du dich entscheidest und manchmal stellst du fest, dass du dich in diesem Moment nicht für deine Prio 1 entscheidest.
Ich versuche nicht so hart mit mir zu sein und das nächste Mal besser zu entscheiden und besser zu handeln.

Vielleicht kennst du das Gefühl?

Ich würd mich freuen von dir zu lesen.

Im Kommentar oder schreib mir einfach.

 

Deine Rebekka

 

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